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Von Nicht-Wissen zu Wirken: Führen aus der Zukunft

Ziele des Workshops

Die Teilnehmenden…

  • erkunden, wie Nicht-Wissen, Unbehagen und Nicht-Handeln in einer VUCA/BANI-Welt als genuine Führungsqualitäten neu entdeckt werden können.
  • kennen zentrale Konzepte der Theorie U als Orientierungsrahmen für Führung und Begleitung in Unsicherheit.
  • erleben durch eine geführte innere Übung einen verkörperten Zugang zu ihrer eigenen Quelle des Wissens und Handelns.
  • verlassen den Workshop mit einer persönlichen Reflexion und einem konkreten inneren Ankerpunkt für ihre Praxis.

Zentrale Inhalte

In Zeiten wachsender Komplexität steigt der Erwartungsdruck, Orientierung zu geben und Antworten zu liefern – in Organisationen, in der Begleitung, in der eigenen Rolle. VUCA und BANI beschreiben nicht nur eine äußere Realität, sondern benennen auch eine innere Herausforderung: Wie führe ich unter äußerem Druck und innerem Nicht-Wissen? Wie begleite ich andere, wenn Unsicherheit zur Konstante wird?

Dieser Workshop nimmt genau diese Spannungsfelder als Ausgangspunkt. Anhand von Otto Scharmers Gegenüberstellung über- und unterbewerteter Führungsqualitäten wird sichtbar, was in herausfordernden Zeiten systematisch verloren geht – und wie diese unterbewerteten Qualitäten als zukunftsfähige Führungskompetenzen neu entdeckt werden können. Die drei Bewegungen des U bieten dabei einen konzeptionellen und erlebbaren Rahmen, um Führung und Begleitung aus einer tieferen inneren Quelle zu entwickeln.

Methodik

Kurze konzeptionelle Impulse wechseln mit strukturierten Reflexionsphasen und aktivierendem kollegialen Austausch, der einen unmittelbaren Bezug zur eigenen Praxis herstellt. Eine geführte innere Übung ermöglicht einen verkörperten Zugang zu den eigenen Ressourcen und dem, was im eigenen Führungshandeln entstehen will. Im anschließenden Journaling wird die Erfahrung vertieft und in konkrete Fragen für die eigene Praxis übersetzt. Abschluss bildet ein Austausch zu zweit sowie eine gemeinsame Reflexion im Plenum.