Systemisches Turnaround Management
Ziele des Workshops
Krisen gehören zum Leben von Organisationen. Singuläre Liquiditätskrisen, Absatzkrisen oder Ähnliches lassen sich im besten Fall mit singulären Maßnahmen in den Griff bekommen. Was aber, wenn die gesamte Existenz bei einem „Weiter so“ gefährdet ist? Wenn es einer grundsätzlichen Neuaufstellung bedarf? Wenn sich die Organisation in fundamental verändertem Umfeld neu erfinden muss? Dann ist ein „Turnaround“ notwendig – eine umfassende Veränderung der Ausrichtung einer Organisation angesichts einer überlebenskritischen Bedrohung ohne eben diese Veränderung.
Turnaround Management wird selten mit systemischer Beratungswirklichkeit in Verbindung gebracht. Nicht nur die starke fachliche Perspektive im Kampf um das wirtschaftliche Überleben von Organisationen ist dafür anzuführen. Auch die Dynamiken scheinen vordergründig im Widerspruch zum systemischen Ansatz zu stehen.
Unsere Leitfrage für den Workshop: Was ist der spezifische Beitrag systemischer Beratung in überlebenskritischen Phasen einer Organisation? Wir folgen dabei der Grundüberzeugung, dass eine systemisch fundierte Bearbeitung dieser Ausnahmesituationen sich auch in einer erhöhten organisationalen Resilienz (danach) auswirkt, oder anders formuliert, die Zukunftsfähigkeit besser im Blick bleibt.
Inhalte des Workshops
- Systemisches Turnaround Management: was macht konzeptionell den Unterschied zum klassischen Turnaround Management aus?
- Beobachtung zweiter Ordnung und Arbeit an den organisationalen Entscheidungsprämissen als Schlüsselfaktor erfolgreicher Reorganisation und Restrukturierung.
- Landkarte von Werkzeugen und Interventionen im Turnaround Management: klassische Ansatzpunkte und Instrumente und systemische Perspektive.
- Erfahrungen, Grenzen und Beispiele
Methode
Workshop mit Impulsen zur inhaltlichen und methodischen Anwendung und mit Raum zum kritischen Dialog.