Wie sich soziale Ordnung in Teams ausbildet – und was das für die Teamentwicklung bedeutet
Ziele des Workshops
Teams bilden informelle Spielregeln aus – ob man es will oder nicht. Diese Regeln des Miteinanders werden permanent sozial ausgehandelt. Sie beeinflussen das Geschehen in Teams maßgeblich. Die Passung dieser Spielregeln zu Aufgabe und Ziel des Teams entscheidet maßgeblich darüber, ob Zusammenarbeit produktiv wird.
Der Workshop zielt darauf ein differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie diese „Spielregeln“ entstehen und was das für die Arbeit mit und Entwicklung von Teams bedeutet.
Ausgehend von systemtheoretischen Überlegungen – insbesondere der Doppelten Kontingenz – machen wir verständlich, wie Teams ihre eigene Ordnung hervorbringen, und leiten daraus konkrete Ansatzpunkte für wirksame Teamentwicklung ab.
Zentrale Inhalte
- Wie entstehen implizite und explizite Spielregeln in Teams?
- Wie werden sie sozial ausgehandelt? Wie stabilisiert?
- Wie lassen sich Spielregeln beeinflussen?
- Wie bekommt man sie in den Blick und besprechbar?
- Wo liegen Grenzen der Besprechbarkeit?
Methodik
- Theoretischer Input mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis
- Reflexion und Austausch in Kleingruppen und im Plenum