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Der Coach im System — und das System im Coach: Wenn der Coach unbewusst die Zukunft bremst, die er/sie öffnen will

Ziele: Die Teilnehmenden

  • haben am eigenen Erleben erfahren, wie sie als Prozessbegleiter Teil eines Beratungssystems werden — und dieses dabei unweigerlich mitgestalten
  • erkunden ihre persönlichen „Zukunftsbremsen" — blinde Flecken, unbewusste Muster und Grenzen der eigenen Landkarte — in einem geschützten Rahmen
  • haben konkrete Impulse gewonnen, wie sie die Zirkularität in Beratungssystemen bewusster nutzen können

Systemisches Coaching soll Zukunft öffnen — neue Möglichkeitsräume entstehen lassen, Entwicklung ermöglichen, Erstarrtes in Bewegung bringen. Doch was, wenn der Berater/Coach selbst — durch unbearbeitete Muster, die Grenzen seiner/ihrer eigenen Landkarte und unbewusste Resonanzphänomene — genau das verhindert, was er ermöglichen will?

Der Coach ist kein neutraler Beobachter. Er/sie erzeugt mit dem Kunden ein neues Beratungs-System. Innerhalb dieses Systems findet eine permanente gegenseitige Beeinflussung statt. Die Zukunft, die gemeinsam eröffnet werden kann, ist immer auch begrenzt durch das, was wir selbst zu denken, zu fühlen und zu sehen vermögen.

Dieser Workshop arbeitet nicht mit Theorien — er arbeitet mit dem, was im Raum entsteht. In prozessorientierten Übungen, systemischen Selbsterkundungen und kollegialer Reflexion werden die Teilnehmenden eingeladen, konkret hinzuschauen auf Haltungen, Hypothesen, Ressourcen, Sehnsüchte, Begrenzungen und Erlaubnisse.

Der Workshop richtet sich an Coaches, Berater:innen und Ausbilder:innen, die bereit sind, sich selbst als Impuls- und Resonanzelement im System zu betrachten — um daraus neue Ideen für ihre Arbeit zu schöpfen.