Respekt! Der wirkt. Respektlosigkeit auch.
Wissen wirkt nicht. Bedeutungs-Gebung wirkt. Blitzschnell und unwillkürlich. Zukunft hat die Systemik dort, wo sie die Wirkung stärker in den Mittelpunkt rückt als die Absicht. Oder um es mit Ernst Gotsch zu sagen: "wir müssen aufhören, immer die intelligentesten sein zu wollen und erkennen, dass wir Teil eines intelligenten Systems sind". Ungünstige, meist als Abwertung oder Einschränkung von Autonomie erlebte Wirkungen können utilisiert werden, um über eine konsequente Bedürfnisorientierung Wege in eine resiliente oder sinnorientierte Selbstwirksamkeit zu finden. Life in Syntropy ist das Motto der Gegenwart.
Denn unsere Gegenwart macht sprachlos. Werte, die bislang völlig normal erschienen und an denen man sich sein Leben lang orientieren konnte, werden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit den Füßen getreten und auf dem Altar z.B. der Kennzahlenorientierung geopfert. Menschlichkeit, Empathie, Wahlmöglichkeiten und Sinnorientierung fallen Hilflosigkeit und Gier zum Opfer. Und das alles wider besseren Wissens.
In dem Workshop wollen wir ausgehend von Respekt für Menschen und Rollen die Prämissen syntropischen Arbeitens in der Organisationsentwicklung näher beleuchten. Dabei wollen wir bei uns beginnen, denn wem wäre es nicht schon passiert, dass er den Respekt vor anderen Personen verloren hätte. Im Umgang mit den eigenen Abwertungsprozessen wollen wir uns dem Thema nähern und sehen, wie es uns in unseren vielfältigen Rollen wieder mehr gelingen kann Menschlichkeit und den respektvollen Umgang miteinander anzuregen, um in den Organisationen und ihren Geschäftsmodellen mehr Enkeltauglichkeit anzuregen.
Wir wollen von Fallbeispielen lernen und mit eigenen Erfahrungen spielen. Ressourcen finden und Auswege suchen. Unsere hypnosystemischen Perspektiven können uns hierbei helfen mit Klarheit und Zugewandtheit für das einzutreten was uns wirklich wichtig bleibt.